PRESSEMITTEILUNG LENA

PRESSEMITTEILUNG

Magdeburg, 25. April 2019


Sachsen-Anhalt auf „misson:e“: Landeskampagne zeigt große Nachfrage nach Elektro-Autos

Landesenergieagentur übergibt Elektro-Fahrzeug an die Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz des Landes Sachsen-Anhalt

„Sachsen-Anhalt fährt elektrisch“ lautet das Motto der „mission:e“, einer gemeinsamen Kampagne der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA) und der Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH (NASA). Sie bietet Unternehmen und Behörden in Sachsen-Anhalt die Möglichkeit, eine Woche lang ein Elektro-Auto im Alltag zu testen.

Seit dem Kampagnenstart im März 2019 haben sich rund 70 Firmen und Behörden aus dem ganzen Land für eine Testwoche angemeldet. Einer der Interessenten ist die Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz des Landes Sachsen-Anhalt (SUNK). Die Landesenergieagentur hat dem Geschäftsführer der Stiftung, Dr. Wolfgang Milch,  in dieser Woche ein E-Auto für eine Testwoche übergeben.

 

"Eine klimafreundliche und nachhaltige Mobilität hat für uns als Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz des Landes Sachsen-Anhalt (SUNK) einen besonderen Stellenwert. Gern nutzen wir deshalb das Angebot des Verkehrs- und des Umweltministeriums, der NASA und der LENA, einen elektrisch angetriebenen PKW für unsere Zwecke auf seine Alltagstauglichkeit zu testen", betont SUNK-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Milch.

Aktuelle Erfahrungen zeigen bereits, dass konventionelle Fahrzeuge, die am Tag nicht mehr als 200 km unterwegs sind, ohne Einbußen beim Nutzungsverhalten durch Elektro-Autos ersetzt werden können.

Gegenüber Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren vermeidet ein Elektro-Auto im Lebenszyklus mindestens 40 Prozent Treibhausgasemissionen, bei ausschließlicher Verwendung von Strom aus erneuerbaren Energien sogar bis 70 Prozent.

Hintergrund zur Kampagne mission:e:

Elektromobilität gewinnt zunehmend an Bedeutung. Jedoch sind die wenigsten selbst schon einmal mit einem Elektro-Auto gefahren. Mit der Kampagne mission:e erhalten Unternehmen und Behörden als potenzielle Nutzer die Möglichkeit, ein Elektro-Fahrzeug eine Woche lang auf Herz und Nieren zu testen, um die Technik kennenzulernen, erste Erfahrungen zu sammeln und dabei vielleicht festzustellen, dass die Anschaffung eines eigenen E-Autos durchaus sinnvoll ist.

„Mit der Aktion möchte das Land für die zunehmende Bedeutung von Elektromobilität sensibilisieren und Hemmnisse abbauen. Solche Vorbehalte betreffen vor allem Fragen der Alltagstauglichkeit wie Reichweite, Ladeinfrastruktur und -dauer sowie die Handhabung der Elektro-Fahrzeuge im Allgemeinen. Diese Fragen können mit unserer Kampagne beantwortet werden“, so LENA-Prokurist Dirk Trappe.

Das Feedback der Testnutzer wird gesammelt und in unterschiedlicher Form aufbereitet, um die Erfahrungswerte allen Interessierten zugänglich zu machen. Erste Erfahrungen der mission:e sollen zum Beispiel auf dem länderübergreifenden ENERGIEFORUM zum Thema nachhaltige Mobilität am 3. September 2019 in der Motorsport Arena Oschersleben präsentiert werden.

11.03.19

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Start der „misson:e“: Land Sachsen-Anhalt verleiht ab sofort Elektrofahrzeuge an Unternehmen und Behörden


Umweltministerin Dalbert und Verkehrsminister Webel übergeben erstes Elektro-Fahrzeug an EKF Diagnostics GmbH

Zum Auftakt der Kampagnemission:e“ haben die Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie, Prof. Dr. Claudia Dalbert und der Minister für Landesentwicklung und Verkehr, Thomas Webel, heute das erste Elektro-Fahrzeug enthüllt und den Schlüssel feierlich an den Geschäftsführer der EKF Diagnostics GmbH, Steffen Borlich, als ersten „Testnutzer“ übergeben.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Medizintechnik-Unternehmens am Standort Barleben haben nun bis Freitag die Möglichkeit, das Fahrzeug im Alltag zu testen, Erfahrungen und Eindrücke zu  sammeln und herauszufinden, ob sich die Anschaffung eines eigenen E-Autos lohnt. 

Die mission:e ist eine gemeinsame Kampagne der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA) und der Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH (NASA). Beim heutigen Startschuss haben LENA-Geschäftsführer Marko Mühlstein und NASA-Geschäftsführer Rüdiger Malter die Kampagne mission:e offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt. Ein Jahr lang stehen E-Autos zur Verfügung, die kostenfrei für jeweils eine Woche an Firmen und Behörden in Sachsen-Anhalt verliehen werden. Das Land möchte mit der Kampagne für die zunehmende Bedeutung von Elektromobilität sensibilisieren und Hemmnisse abbauen.

Interessierte Unternehmen und Behörden können sich direkt auf der Kampagnen-Homepage www.missione.info einfach, schnell und unbürokratisch für eine Testwoche (Montag bis Freitag) anmelden. Unter dem Menüpunkt „mitmachen“ zeigt ein Kalender verfügbare Termine an. Über ein Online-Formular können Unternehmen und Behörden ihre Kontaktdaten sowie ihren Wunschtermin angeben. Die Mitarbeiter der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt setzen sich daraufhin mit den Interessenten in Verbindung und klären alle weiteren organisatorischen Details.

Als eines der Höhepunkte der mission:e kündigte LENA-Geschäftsführer Marko Mühlstein auf der heutigen Auftakt-Veranstaltung sogleich das länderübergreifende ENERGIEFORUM am 3. September 2019 zum Thema nachhaltige Mobilität in der Motorsport Arena Oschersleben an. Auf dieser Fachkonferenz sollen unter anderem erste Erfahrungen der mission:e präsentiert werden.

 

Pressemitteilung LENA

 

 

PRESSEMITTEILUNG

Magdeburg, 27. Februar 2019

Landes-Bau-Ausstellung Sachsen-Anhalt 2019: Solarstrom, kostenfreie Energieberatung und Energiesparmeister am Messestand der LENA

Besuchen Sie uns in Halle 1 / Stand 134!

Vom 8. bis 10. März 2019 präsentiert sich die Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA) zum nunmehr 6. Mal mit einem Messestand auf der Landes-Bau-Ausstellung Sachsen-Anhalt (LBA) in den Magdeburger Messehallen (Tessenowstraße 9, 39114 Magdeburg). Dabei wird die LENA den Messebesucherinnen und -besuchern als kompetente Ansprechpartnerin für energieeffizientes, aber auch umweltfreundliches und ökologisches Bauen und Sanieren zur Verfügung stehen.

LENA informiert zur Eigenstromversorgung durch Solarstrom

Sachsen-Anhalt hat mit 12,6 kW pro km2 im Jahr 2018 bundesweit den größten Zubau mit Photovoltaik gemessen an der Landesfläche erreicht. Gerade der Eigenverbrauch von Solarstrom aus Photovoltaikanlagen ist für private Verbrauchen und Unternehmen attraktiv. Diesen Trend unterstützt die LENA mit dem Leitfaden „Strom aus Photovoltaikanlagen zur Eigenversorgung“ für Eigenheimbesitzer und kleine Unternehmen. Dieser wird als Druckfassung am Messetand der LENA erhältlich sein.

Neutrale und kostenfreie Beratung

Neutrale, kostenfreie und anbieterunabhängige Energieberatung zu individuellen Anliegen durch die Energieberater der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt e.V. wird auf dem LENA-Stand auf Grundlage einer Kooperation mit der Verbraucherzentrale angeboten. Außerdem erhalten die Messebesucher bei der LENA einen Überblick zu passenden Förderprogrammen und Tipps zum Energiesparen im Haushalt oder können das LENA-Energiesparmodellhaus oder die Dämmbar testen.

Von der Bauherrenmappe zur Grünen Hausnummer

Außerdem wird die begehrte „Bauherrenmappe“ – ein Leitfaden für energieeffizientes Bauen und Sanieren – am Stand der LENA erhältlich sein. Sie richtet sich vor allem an private Bauwillige, die sich bereits im Vorfeld und während der Bau- und Sanierungsphase kompakt informieren wollen. Die Bauherrenmappe enthält wichtige Informationen und Hinweise zu Technologien rund ums Thema Energieeinsparung sowie nachhaltige Energieversorgung von Wohngebäuden, aber auch gesetzliche Rahmenbedingungen, die von Bauherren zu beachten sind. Gelungene Beispiele runden die Bauherrenmappe ab. Im vergangenen Jahr wurde die Bauherrenmappe unter dem Gesichtspunkt des umweltfreundlichen sowie ökologischen Bauens und Sanierens aktualisiert.

Erst kürzlich wurde eine junge Familie aus Möser mit der „Grünen Hausnummer Sachsen-Anhalt PLUS“ ausgezeichnet, die sich vor vier Jahren am Messestand der LENA über energieeffizientes Bauen informierte und ihren Neubau nach KfW-Effizienzhaus-55-Standard mithilfe der „Bauherrenmappe“ errichtete.

Der von der LENA ins Leben gerufene Auszeichnungswettbewerb um die „Grüne Hausnummer Sachsen-Anhalt“ und die „Grüne Hausnummer Sachsen-Anhalt PLUS“ wird auf der diesjährigen LBA ebenfalls besonders im Fokus stehen. Mit der Auszeichnung werden private Eigentümerinnen und Eigentümer kleinerer Wohngebäude gewürdigt, die nach dem 1. Dezember 2009 besonders innovativ, energieeffizient, nachhaltig oder wohngesund saniert oder gebaut haben. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die von einer Jury geprüfte Qualitätskriterien erfüllen, erhalten ein individuell angefertigtes Hausnummernschild, das ihr Gebäude als besonders energieeffizient ausweist.

Sachsen-Anhalts Energiesparmeister 2018 zu Gast am LENA-Messestand

Der Messestand der LENA ist aber nicht nur für Bauherren und Bauwillige interessant, sondern auch für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte. Am Freitagvormittag, den 8. März 2019, stellt sich hier die Evangelische Sekundarschule Haldensleben mit ihrem Energiesparprojekt vor, mit dem sie im vergangenen Jahr den Landessieg im bundesweiten Energiesparmeister-Wettbewerb einfahren konnte. Die LENA ist Patin des Wettbewerbs und unterstützt diese und weitere Schulprojekte bereits seit einiger Zeit im Rahmen der Kampagne „Energie.Kennen.Lernen.“.

 

 

 

Pressemitteilung LENA

Wir machen Energiegewinner.

 

Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH

Olvenstedter Straße 4 I 39108 Magdeburg I www.lena.sachsen-anhalt.de

Pressekontakt: Marko Mühlstein I muehlstein(at)lena-lsa.de I Tel.: 0391-567-2031

 

Pressemitteilung

 

Ministerin Claudia Dalbert: „Gebäude sind wichtige Säule beim Klimaschutz“

Erfolgreiche Bilanz und Handlungsempfehlungen sind verwertbare Ergebnisse des 7. ENERGIEFORUMS Sachsen-Anhalt

Mit knapp 120 Teilnehmern, renommierten Referenten und vielen interessierten Besuchern ging das 7. ENERGIEFORUM der
Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA) am Mittwochabend (9.  November 2016) in Halle/Saale erfolgreich zu Ende. Umwelt- und Energieministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert betonte in ihrem Grußwort die Notwendigkeit dieser Veranstaltungsreihe. Damit würden Multiplikatoren und Verbraucher direkt und umfassend informiert, äußerte sie. „Klimaschutz geht uns alle an. Hierbei ist der Einsatz erneuerbaren Energien genauso notwendig wie die Einsparung von Endenergie“, betonte die Ministerin.

Nach den Worten von Ministerin Dalbert werden 54 Prozent der Endenergie als Wärme genutzt. Auch vor diesem Hintergrund sei das Thema des jüngsten ENERGIEFORUMS „Wärmewende – einen schlafenden Riesen wecken“ besonders aktuell, erklärte LENA-Geschäftsführer Marko Mühlstein zur Eröffnung. Die jährliche Sanierungsrate im Gebäudebereich liege in Sachsen-Anhalt bei lediglich 0,8 Prozent*. Bundesweit seien knapp neun Millionen Wohngebäude unzureichend gedämmt.*

Wie können selbst genutzte Wohngebäude energetisch modernisiert werden, ohne dass die Kosten explodieren und gleichzeitig die Energieeinsparziele erreicht werden? – Diese und weitere Aspekte wurden am Mittwoch in der HÄNDEL HALLE vorgestellt und diskutiert.

 Vor allem der „Faktor Mensch“ und seine Motivation sollten bei Sanierungsvorhaben stärker berücksichtigt werden, forderte Tanja Loitz von der CO2online gGmbH. Deutschland müsse bei der Umsetzung der Klimaschutzziele auch Energieversorger verpflichten, entsprechende Effizienzlösungen für die Verbraucher anzubieten. „Dann würden mehr Akteure für einen lebendigeren Markt sorgen“, ist sie überzeugt.

 

Konrad Uebel vom Freiberg-Institut für vernetzte Energieautarkie vertrat die Auffassung, dass die Menschen Energie sparen wollen, ohne dabei auf Komfort zu verzichten. Sogenannte Plus-Energie-Häuser und energieautarke Gebäude würden das Wohnen der

 Zukunft bestimmen, meint er. Doch rechnet sich das alles? – Eberhard Hinz vom IWU Institut Wohnen und Umwelt GmbH sagt: Nicht um jeden Preis. Er warnte vor versteckten Kosten und riet dazu, alles in Ruhe berechnen zu lassen – von unabhängigen Beratern.

 „Energiesparen muss sexy werden“, meint Clemens Westermann von der Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt. Das müsse sich ändern, unter anderem durch bessere politische Rahmenbedingungen. Energieberater sollten „Berater für Wohnkomfort“ heißen – war eine der Ideen, die während der Podiumsdiskussion entstanden. Auch ein Gütesiegel für energetisch sanierten Wohnraum könnte unter um Umständen für mehr Motivation sorgen“, findet Marko Mühlstein. Ähnlich wie die „grüne Hausnummer“ in Niedersachsen. Bei Expertenberatungen in der vielfältigen Ausstellung nutzten viele Besucher die Gelegenheit, sich zu informieren und ins Gespräch zu kommen.

 

Besonderer Dank gilt den Kooperationspartnern des ENERGIEFORUMS Sachsen-Anhalt, der Handwerkskammer Halle, der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt e.V., der Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt und dem Fachverband Sanitär Heizung Klima. Alle Kooperationspartner haben auch mit Infoständen den "Energiemarktplatz“ des Forums bereichert. Die Veranstaltung wurde klimaneutral gestellt durch die KlimaManufaktur GmbH.**

 Magdeburg, 10.11.2016

 Mehr Informationen: www.lena.sachsen-anhalt.de

 

Für Rückfragen rufen Sie gern an:

Dipl.-Ing. Ulrike Nestmann, Fachbereichsleiterin Verbraucher bei der LENA

Tel.: 0391 567 2041, E-Mail: Nestmann@lena-lsa.de

*Quelle: Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

***Klimaneutralität im Eventbereich bedeutet, dass alle Emissionen, die nicht im Vorhinein vermieden oder reduziert werden können, durch den Erwerb von Emissionsminderungszertifikaten für Klimaschutzprojekte ausgeglichen werden.