Klimapolitik der Verbandsgemeinde

 

Die Verbandsgemeinde Mansfelder Grund-Helbra hat sich das Ziel gestellt, bis zum Jahr 2025 maßgeblich zur Senkung der Energiebilanz beizutragen. Angestrebt wird hierbei eine Senkung von 20 Prozent im Vergleich zum Jahr 2012.

In einem ersten Schritt wurden hierzu mit Hilfe von Fördermitteln des Landes und des Zukunftsfonds des Landkreises der energetische Ist-Zustand der Straßenbeleuchtung und verschiedener kommunaler Einrichtungen erfasst und Maßnahmen zur Verbesserung abgeleitet.

Im nächsten Schritt soll ein Integriertes Klimaschutzkonzept erstellt werden. Hierfür wurden von Bund, Land und Zukunftsfonds ebenfalls Fördermittel zur Verfügung gestellt. Die Umsetzung soll hier bis August 2016 abgeschlossen sein.

Im nachfolgenden finden sie die Veröffentlichungen der Verbandsgemeinde rund um das Thema Klima.

25.11.16

Das Klimaschutzkonzept liegt vor (hier klicken !! projekte in MSH)(Klimpass.de)

Mit der Fertigstellung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes durch das Leipziger Institut für Energie und seinem Projektpartner, dem Büro für urbane Zwischenwelten ist die Verbandsgemeinde auf seinem einmal eingeschlagenen Weg zur Senkung der Energiebilanz auf der Ebene der Verbandsgemeinde wieder einen Schritt weiter.

 

Die Erstellung dieses Integrierten Klimaschutzkonzeptes wurde möglich durch die Unterstützung des Bundesumweltministeriums im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative.

„Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemission leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen“

Ein Projektteam, welches aus Vertretern der Verwaltung, Kommunalpolitikern, lokalen Akteuren sowie den Auftragnehmern bestand, war zuständig für die Leitung dieses Prozesses. So fanden zwischen Januar und August 2016  Arbeitsbesprechungen und Workshops statt, in denen zahlreiche Multiplikatoren und Fachleute aus Wirtschaft, Verbänden, der Wohnungswirtschaft sowie Bürger und Schüler der Verbandsgemeinde in den Erstellungsprozess integriert werden konnten.

Auf Grundlage von Energieverbrauchsdaten der Jahre 2012 bis 2015 erstellte das Leipziger Institut eine Energiebilanz, aus welcher die entsprechenden CO2-Emissionen abgeleitet wurden. Unter Berücksichtigung demographischer und wirtschaftlicher Prognosen sowie bereits bekannter gesetzlicher Regelungen (etwa zur Energieeffizienz) wurden die Tendenz sinkender Energieverbräuche und damit die Reduzierung der CO2-Emission deutlich.  

Innerhalb des gesamten Prozesses wurde jedoch klar, wie schwer es ist, eine breite Akzeptanz zum Thema Klimaschutz zu erzielen.

Ein wichtiger Punkt in der Liste der geplanten Maßnahmen konnte bereits „abgehakt“ werden. So kann seit Oktober dieses Jahres im Servicebüro des Mehrgenerationshauses in Helbra jeden 2. Dienstag im Monat die Unterstützung eines unabhängigen Energieberaters der Verbraucherzentrale in Anspruch genommen werden.

Die Maßnahmen, welche uns auf diesem Weg weiter voran bringen können und sollen, sind im Integrierten Klimaschutzkonzept beschrieben und können gern nachgelesen werden.

 

Hinweise für Bauherren

Die Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt hat in einer ansprechenden Zusammenstellung einen Leitfaden für energieeffizientes Bauen und Sparen zusammengestellt. Diese kann unter folgendem Link direk von der LENA website geladen werden.

 

 

19.02.16

Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt Bauherrenmappe (nur ein Klick zum sparen) Die PDF-Datei hat eine Größe von 43,4 MB der Download kann also etwas dauern